Der Moscow Mule ist ein Klassiker aus den 1940er Jahren: Wodka, Ginger Beer und Limette, serviert im Kupferbecher. Lässt du den Wodka weg, trägt das Ginger Beer den ganzen Drink, und genau deshalb lohnt sich ein selbstgemachtes. Es ist schärfer, weniger süß und viel aromatischer als die meisten Ginger Beers aus dem Getränkemarkt.
Zutaten
- 200 ml selbstgemachtes Ginger Beer, gut gekühlt
- 2 cl frischer Limettensaft (etwa ½ Limette)
- 1 Limettenspalte
- 2 Stängel frische Minze
- 2 dünne Scheiben Salatgurke (nach Belieben)
- Eiswürfel
Zubereitung
- Stell den Kupferbecher oder ein Longdrinkglas 10 Minuten ins Gefrierfach.
- Gib die Blätter von einem Minzstängel in den Becher und drücke sie mit einem Stößel oder Löffelstiel leicht an.
- Fülle den Becher bis zum Rand mit Eiswürfeln und gieße den Limettensaft darüber.
- Gieße das Ginger Beer langsam auf, damit die Kohlensäure erhalten bleibt, und rühre einmal kurz von unten nach oben.
- Garniere den Drink mit der Limettenspalte, dem zweiten Minzstängel und nach Belieben mit den Gurkenscheiben.
Das Ginger Beer macht den Drink
Dein Ginger Beer setzt du mit der Ginger Beer Plant an: 20 g Ginger Beer Plant, 1 Liter Wasser, 60 g Zucker, 2 Scheiben Ingwer und eine getrocknete Feige, 24 bis 48 Stunden gären lassen, dann 48 Stunden in der verschlossenen Flasche. Alle Schritte findest du in Ginger Beer selber machen. Für einen Mule darf es ruhig kräftig sein. Gib dazu in die Flasche noch drei, vier zusätzliche Scheiben frischen Ingwer oder einen Teelöffel geriebenen Ingwer. Die Schärfe kommt gegen das Eis und die Limette dann richtig an.
Wer es sanfter mag, nimmt stattdessen das hellere Ginger Ale mit Zitrone. Der Drink wird dann zitroniger und weniger scharf.
Warum der Kupferbecher?
Kupfer leitet Kälte sehr gut. Der Becher wird außen eiskalt und beschlägt, der Drink bleibt länger kühl. Notwendig ist er nicht: Ein dickwandiges Longdrinkglas, vorher kurz ins Gefrierfach gestellt, funktioniert genauso. Wichtig ist nur viel Eis. Ein voll gefülltes Glas schmilzt langsamer als eines mit drei Würfeln.
Ist er wirklich alkoholfrei?
Im Drink selbst ist kein Wodka und kein anderer zugesetzter Alkohol. Selbst fermentiertes Ginger Beer enthält aber, wie alle hausgemachten fermentierten Getränke, Spuren von Alkohol, meist unter 1 %. Wer ganz auf Alkohol verzichten muss, sollte das wissen.
Varianten
- Holunder-Mule: 2 cl Holunderblütensirup dazu, Minze und Limette bleiben. Ein Hauch von Hugo, ganz ohne Prosecco. Noch blumiger mit dem Holunderblüten-Wasserkefir als Basis.
- Rhabarber-Mule: 3 cl Rhabarbersirup, perfekt im Mai und Juni.
- Gurken-Mule: vier Gurkenscheiben andrücken und mit Dill statt Minze garnieren.
- Beeren-Mule: eine Handvoll Himbeeren mit der Minze andrücken.
- Winter-Mule: halb Ginger Beer, halb naturtrüber Apfelsaft, dazu eine Zimtstange und Orangenschale. Der Drink für die Adventsfeier.
Für Gäste vorbereiten
Für sechs Gläser füllst du einen großen Krug mit Eis, gibst 120 ml Limettensaft und eine Handvoll angedrückte Minze hinein und gießt erst kurz vor dem Servieren 1,2 Liter gut gekühltes Ginger Beer auf. Das sind etwas mehr als ein Ansatz, plane also zwei Flaschen ein. Limettenspalten und Minze stellst du zum Garnieren daneben.
Häufige Fragen
Kann ich Wasserkefir statt Ginger Beer nehmen?
Wie lange hält sich das Ginger Beer im Kühlschrank?
Kann ich Zitrone statt Limette verwenden?
Mehr rund um Ansatz und Pflege steht im Ginger-Beer-Ratgeber. Mit unserer Ginger Beer Plant hast du dein Ginger Beer für den nächsten Sommerabend selbst in der Hand.
Wasserkefir
Milchkefir
Kombucha-Pilz
Ginger Beer Plant
Kefir-Duo
Prickel-Duo
Komplettset
Kälberlab